GNEF Gesundheitsnetz Frankfurt

Bestandteile

Entlang eines für das Projekt konzipierten Versorgungspfades unter Einbeziehung der S3 Leitlinie für Demenzen und Weiterentwicklung  zu einem sektorübergreifenden ganzheitlichen Therapiekonzept sollen die Patienten versorgt werden. Die Betreuung erfolgt durch ärztliche und nicht-ärztliche Strukturen. Die Gesundheit der Angehörigen wird ebenso erfasst.

Die von Hausärzten, Neurologen/ Psychiatern des Ärztenetzes GNEF, Mitarbeiterinnen des Projektes – Präventiver Hausbesuche –  des Caritas Verbandes Frankfurt e.V. und dem ärztlichen Leiter des PalliativTeam Frankfurt gGmbH konzipierten Prozesse werden in Fallkonferenzen überprüft und ggf. angepasst.

Eine Versorgungsassistentin begleitet und unterstützt die Patienten und Angehörigen im Versorgungsprozess.

Eine Sozialarbeiterin im Netzbüro ist zentrale Ansprechpartnerin für alle Beteiligten. Sie verwaltet die zentrale elektronische Patientenakte, in der auch der zentrale Medikamentenplan geführt wird und damit ein Medikamentenmanagement gesichert ist. Über die elektronische Patientenakte sollen allen Teilnehmern die notwendigen Informationen ohne Informationsverluste zur Verfügung gestellt und die Kommunikationswege der Beteiligten sicher gestellt werden.

Der Aufbau einer Datenstruktur/ Datenbank dient der Evaluation der Maßnahmen.

Im Projekt soll eine frühe Erkennung der Demenz gefördert werden. Neben aufklärenden Maßnahmen setzt hier der präventive Hausbesuch – in Zusammenarbeit mit dem Caritas Verband Frankfurt, ein.

„Präventive Hausbesuche sind grundsätzlich darauf abgestimmt, eine weitgehend selbständige und autonome Lebensführung älterer Menschen bei möglichst guter Lebensqualität zu unterstützen. Dies erfolgt durch die frühe Feststellung möglicher Risiken für Pflegebedürftigkeit sowie daran ansetzender bedarfsgerechter Beratung und Versorgung.

Bewegungsgruppen und Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz, sowie entlastende Gesprächskreise, Seminare und individuelle Schulungen für ihre Angehörigen. Durch die Förderung und damit Einbettung in das Frankfurter Programm – Würde im Alter – sowie durch Netzwerke innerhalb des Caritasverbandes und darüber hinaus, kann hierbei auf wichtige Ressourcen zurückgegriffen werden.

Durch Aufklärung und Motivation zu gesundheitsförderlichem Verhalten wie körperliche und geistige Aktivität, sollen weiterhin Risiken für eine Demenz verringert werden.

Als langjähriger Kooperationspartner der GNEF versorgt das PalliativTeam Frankfurt zusammen mit den Hausärzten und Fachärzten des Netzes sterbende Patienten zuhause, in Heimen sowie Hospizen. Um auch in der Endphase einer Demenzerkrankung den Verbleib in der vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen, wird die Zusammenarbeit im Rahmen dieses Projektes weiter vertieft.

Besonders Impulse zur frühzeitige Klärung des Patientenwillen und den damit verbundenen notwendigen Vorsorgemaßnahmen werden neu etabliert und niederschwellig sowie bedürfnisorientiert angeboten. Die enge und abgestimmte Vorgehensweise soll einen Beitrag zur verbesserten und menschlicheren Begleitung am Lebensende bieten.